Rente reicht nicht mehr fürs Alter

Wie die FAZ berichtet kann laut dem kürzlich vorgelegten Rentenversicherungsbericht die Rente den Lebensstandard bald nicht mehr sichern.

Das Niveau der gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahrzehnten so stark absacken, daß sie für ein auskömmliches Leben im Alter nicht mehr reicht. Dies stellt der Rentenversicherungsbericht heraus, den Sozialminister Franz Müntefering an diesem Mittwoch in Berlin vorstellte. Nur wer zusätzlich kräftiger spart, als die meisten Menschen es heute tun, wird sich demnach so viel leisten können wie als Berufstätiger.

So fehlen im Jahr 2008 bereits 600 Millionen Euro und im 2019 soll Standardrente dem Bericht nach 1.414 Euro betragen, die private Altersvorsorge wird somit immer wichtiger und sogar die Politiker fordern die Menschen schon auf privat vorzusorgen.

Das könnte sie auch interessieren:

    Späterer Renteneintritt bedeutet mehr Rente
    Auch wenn die stufenweise Einführung der Rente mit 67 erst im kommenden Jahr beginnt, gibt es schon heute rund 180.000 Menschen, die über die derzeitige Regelarbeitsgrenze von 65 Jahren hinaus arbeiten. Durch ihre freiwillige Verlängerung ihrer Lebensarbeitszeit erwerben sie höhere Rentenansprüche.
    Jedes Jahr, dass sie über ihren 65. Geburtstag hinaus arbeiten, steigt ihre Rente um

    Rente mit 67 eine verkappte Rentenkürzung
    Die Rente mit 67 ist umstritten und führt immer mehr zu hitzigen Diskussionen. Seitens der FDP wird die Rente mit 67 als ‚"verkappte Rentenkürzung" bezeichnet. Da bereits heute drei Viertel der Menschen zwischen 60 und 65 Jahren schon nicht mehr arbeiten, so könne man dies nicht andere bezeichnen.
    Von der FDP wird eine flexible Rente ab

    Pflegeversicherung: Löcher in den Kassen
    Die Vorstellung, irgendwann einmal allein, arm und alt in einem Pflegeheim zu sitzen, verdrängen die meisten Menschen ganz geschickt. In Deutschland schließt man Versicherungen für und gegen alles ab aber an die Pflegezusatzversicherung denken gerade mal acht Prozent der Bürger. Das wird wohl hauptsächlich durch den Irrglauben verursacht, dass viele Deutsche denken, sie sein durch

    Mitversicherung in der Krankenversicherung endet mit Ehescheidung
    Hunderttausende Deutsche sind nicht krankenversichert. Häufig können vor allem Kleinunternehmer, deren Geschäfte schlecht laufen, die Beiträge zur Krankenversicherung nicht mehr aufbringen.
    Doch es gibt noch viele weitere Gründe für den Verlust des Versicherungsschutzes. Einer davon ist Unwissenheit.
    So endet beispielsweise mit einer Ehescheidung die Mitversicherung über den Ehepartner in der gesetzlichen Krankenkasse. Bei Verheirateten ist ein nicht

    Sozialverband kritisiert zu geringe Erwerbsminderungsrente
    In Deutschland beziehen rund 1,5 Millionen Menschen eine Erwerbsminderungsrente. Laut Sozialverband Deutschland (SoVD) beträgt diese im Durchschnitt für Männer 672 Euro pro Monat – das ist deutlich weniger als noch im Jahr 2000 (817 Euro). Frauen erhalten durchschnittlich 611 Euro monatlich (2000: 629 Euro). Der sogenannte Grundsicherungsbedarf liegt bei 660 Euro.
    Mit dem aktuellen Betrag leben