Wird Berufsunfähigkeitsrente wieder eingeführt?

2001 wurde die Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft. Wer nach 1961 geboren ist, hat seither keinerlei Anspruch mehr auf eine staatliche Rente im Falle der Erwerbsunfähigkeit.

Im Zuge der Pläne für eine generelle Rente mit 67 kommen nun aus der SPD Forderungen, die Berufsunfähigkeitsrente wieder einzuführen. Profitieren sollen von ihren Leistungen vor allem solche Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen ihrem Beruf nicht bis zum Alter von 67 Jahren nachgehen können. Gedacht ist dabei etwa an Dachdecker oder Bauarbeiter.

Generelle Sonderregelungen, mit denen bestimmte Berufsgruppen von der Rente mit 67 ausgenommen werden könnten (so dass sie früher ohne Abschlag in den Ruhestand gehen könnten), lehnt Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering (SPD) ab.

Das könnte sie auch interessieren:

    Tipps zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung
    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist unabdingbar, um auch im Falle einer Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Vor allem Menschen im jüngeren und mittleren Alter können sich nicht auf die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung verlassen, da diese womöglich erst etliche Jahre später ausgezahlt wird und zudem für sie keine Berufsunfähigkeitsrente vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Unter bestimmten Umständen gibt

    Allianz Riester mit Berufsunfähigkeitsschutz im Schnelltest
    Seit Juli bietet die Allianz Leben die Riester-Rente mit zusätzlicher “Berufsunfähigkeitsrente zur Beitragssicherung” an. Die Stiftung Warentest hat dieses Produkt einem Schnelltest unterzogen und empfiehlt, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsschutz lieber zu trennen.
    Bei der Allianz Riester mit Berufsunfähigkeitsschutz gehen 3-15% des Eigenbeitrags in den Zusatzschutz ein. Kommt es zu einer Berufsunfähigkeit, erhält der Sparer eine Rente in

    BU und Riester-Rente lieber trennen
    Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass mit der staatlich geförderten Riester-Rente auch ein Berufsunfähigkeitsschutz abgeschlossen werden kann, wobei hierfür bis zu 15% des Beitrags verwendet werden darf.
    Von einer solchen Kombination rät die Stiftung Warentest jedoch ab, denn sie hat zwei Nachteile: Erstens fällt die Altersrente später niedriger aus im Vergleich zu dem Fall, in

    Unfallversicherungen schalten Detektive ein
    Eine private Unfallversicherung kann im Unglücksfall die finanziellen Folgen einer Verletzung abmildern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor Einbußen, wenn man seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Immer mehr Versicherte allerdings fügen sich selbst absichtlich Verletzungen zu, um die Versicherungssumme oder eine lebenslange Berufsunfähigkeitsrente zu kassieren.
    Besonders häufig kommen Verletzungen an den Händen vor – Sägen oder Holzhacken

    Berufsunfähigkeit bei Selbständigen
    Für Selbständige ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ebenso wichtig wie für Arbeitnehmer. Wie das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil festhielt, muss die Versicherung Selbständigen jedoch nur dann die Berufsunfähigkeitsrente auszahlen, wenn es aufgrund der gesundheitlichen Beschwerden keine Möglichkeit gibt, in dem eigenen Betrieb weiterzuarbeiten, unabhängig von der Art der möglichen Aufgabenfelder.
    Im aktuellen Fall hat ein Gastwirt