Zehntausende Winterunfälle mehr

Schätzungen der Versicherungsbranche zufolge kam es auf den seit Wochen glatten Straßen in diesem Winter zu unzähligen mehr Unfällen. Eine Sprecherin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärte am Mittwoch auf Anfrage des „Nordbayerischen Kuriers“, dass man von etwa 55.000 zusätzlichen Unfällen in diesem Winter ausgehe.

Bei den zusätzlichen Unfällen dürfte es sich zum Großteil um Blechschäden handeln, die Kfz-Versicherungen müssten mit Mehrausgaben von geschätzten 230 Millionen Euro rechnen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr zahlten die Kfz-Versicherungen zur Schadensregulierung fast 20 Milliarden Euro an Versicherte aus.

Die Sprecherin erklärte, dass es zu den Auswirkungen des Winterwetters auf andere Versicherungen wie z.B. die Unfallversicherung oder die allgemeine Haftpflichtversicherung noch keine offiziellen Daten gebe. Letztere wird z.B. dann in Anspruch genommen, wenn es auf nicht geräumten Gehwegen zu Stürzen kommt.