Stiftung Warentest: Reiserücktrittsversicherung sinnvoll

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 59 Einzeltarife und Jahresverträge für Reiserücktrittsversicherungen getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass eine solche Versicherung durchaus sinnvoll sein kann. Zwar konnte keiner der Tarife die Bestnote “sehr gut” erzielen, aber es fiel auch kein Angebot im Test durch. Testsieger war die Aachen-Münchener, der Tarif der Generali-Tochter Europ Assistance schnitt am schlechtesten ab.

Eine Reiserücktrittsversicherung kommt für die Kosten auf, wenn der Versicherter oder ein Familienmitglied unerwartet krank wird oder einen Unfall hat und somit die Reise nicht oder erst später antreten kann. Ohne Reiserücktrittsversicherung muss der Urlauber bis zu 80% Stornogebühren zahlen, wenn er die gebuchte Reise wenige Tage vor Reisebeginn absagt.

Insgesamt lohnt sich eine Reiserücktrittsversicherung für Urlauber, die teure Reisen unternehmen und/oder mit Kindern unterwegs sind. Ein als “gut” bewerteter Tarif ohne Selbstbehalt ist für eine Reise (Wert: 1500 Euro) für 50-64 Euro zu haben.

Das könnte sie auch interessieren:

    Reiserücktrittsversicherung
    Eine Reiserücktrittsversicherung tritt nicht ein, um einem Urlauber die Stornokosten zu erstatten, weil diesem besondere Gefahren seines Reiseziels nicht bekannt waren. Dies wird durch ein Gerichtsurteil aus dem Jahre 2006 belegt.
    Der Kläger buchte im Februar 2006 eine Reise nach Mauritius für sich und seine Familie. Er schloss direkt eine Reiserücktrittsversicherung mit ab. Aus der

    Reiserücktrittsversicherung Test 2010 durch Stiftung Warentest
    Wer wegen einer unerwarteten Erkrankung oder einem Unfall seine gebuchte Urlaubsreise nicht antreten kann, muss die Stornokosten selbst übernehmen. Es sei denn, er hat eine Reiserücktrittsversicherung. Diese übernimmt die Stornokosten und wenn es sich um einen Tarif mit Vollschutz handelt, springt die Versicherung auch ein, wenn die Reise früher als geplant abgebrochen werden muss.
    Die Stiftung

    Reisrücktrittsversicherung kann viel Geld sparen
    Wer einen Urlaub plant und kurz vor Reisebeginn krank wird, so dass er zu Hause bleiben muss, der ärgert sich nicht nur über die ausgefallenen Ferien, sondern auch über hohe Kosten: Reiseunternehmen verlangen für kurzfristige Absagen hohe Stornogebühren, die oft bis zu 80 Prozent des Reisepreises betragen können.
    So zahlt der erkrankte Urlauber oft mehrere tausend

    Reise aus Angst storniert
    Die aktuellen Ereignisse haben die Angst vor Terroranschlägen in Europa wieder größer werden lassen. Insbesondere Länder wie Großbritannien sind momentan Ziel von Terroristen und niemand kann sagen, ob es nicht in den nächsten Wochen zu neuen Anschlagsversuchen kommen wird.
    Wer eine Reise in ein bedrohtes Land aus Angst vor Anschlägen absagt, der darf nicht auf

    Keine ärztliche Schweigepflicht bei Reiserücktritt
    Eine Reise kurzfristig abzusagen, kann ohne Reiserücktrittsversicherung richtig teuer werden. Deshalb lohnt es sich bei allen größeren Reisen, diese auf jeden Fall abzuschließen, denn gesundheitliche Gründe können jederzeit eine Reise unerwartet verhindern. Um in den Nutzen der Reisekostenrücktrittsversicherung zu kommen, reicht es allerdings nicht immer aus, ein allgemeines ärztliches Attest vorzulegen. Wie das Amtsgericht München