Asstel kündigt Hunderten Kunden

Die Stiftung Warentest berichtet, dass der Direkt-Versicherer Asstel mehreren Hundert Kunden die Kfz-Versicherung gekündigt hat. Dies wurde von Asstel bestätigt, eine Sprecherin erklärte gegenüber test.de, dass es sich hierbei um Einzelfälle handele, „bei denen ein Missverhältnis zwischen Prämie und Risikosituation bestehe“. Asstel wolle durch die Kündigungen erreichen, „dauerhaft attraktive und leistungsstarke Versicherungen mit günstigen Prämien anbieten zu können“.

Laut Stiftung Warentest ist eine solche Kündigung grundsätzlich rechtens, weil die Versicherungsunternehmen genau wie die Versicherten ein Kündigungsrecht haben, dass sie unter der Einhaltung der vorgegebenen Fristen zu bestimmten Terminen wahrnehmen können. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass den Kunden der gesetzlich vorgeschriebene Mindestschutz angeboten wird. Solange dies der Fall ist, können sich Betroffene gegen die Kündigung nicht wehren. Asstel sagte test.de jedoch zu, dass man Alternativangebote prüfen und im Einzelfall die Kündigung zurücknehmen wolle.

Um die Suche nach einer neuen Versicherung nicht zu erschweren will Asstel auf Wunsch auch auf die Kündigung verzichten, sofern die betroffenen Kunden selbst den Vertrag kündigen. Somit entfällt das Problem, dass einige Anbieter Kunden ablehnen, denen von seiten der vorherigen Versicherung gekündigt wurde.