Altersvorsorge: Große Wissenslücken vor allem bei Jüngeren

Obwohl die Zukunft des staatlichen Rentensystems in den Medien ein Dauerthema ist, fühlen sich viele Deutsche über Möglichkeiten der Altersvorsorge nur unzureichend informiert. Eine aktuelle Umfrage, die von der Postbank in Auftrag gegeben wurde, offenbart vor allem bei der jüngeren Generation große Wissenslücken. Dabei wären es gerade die jungen Erwachsenen und die bis 40jährigen, die sich intensiv mit der finanziellen Absicherung ihres Lebensabends beschäftigen müssten. Sie werden nämlich von den Veränderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung besonders stark betroffen sein.

Gut die Hälfte der 2.000 Befragten konnte nicht einmal annähernd eine Summe nennen, die man monatlich beiseite legen müsste, um im Rentenalter finanziell gut über die Runden zu kommen. Gefragt nach sinnvollen Möglichkeiten, private Altersvorsorge zu betreiben, nennen die Teilnehmer der Umfrage vor allem die selbst genutzte Immobilie, die Riester-Rente und Lebensversicherungen. Über die zuletzt erfolgten steuerlichen Änderungen in Zusammenhang mit Kapitallebensversicherungen konnte allerdings kaum ein Befragter Auskunft geben, auch bei Details zur Riester-Rente musste die überwiegende Mehrheit passen.

Mehr Aufklärung zum Thema Altersvorsorge vor allem für die junge Generation scheint also wirklich eine wichtige Aufgabe zu sein, der sich Politik und Versicherungswirtschaft dringend stellen müssen.

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