Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?

Der nahende Jahreswechsel bietet Gelegenheit, einmal kritisch den bestehenden Versicherungsschutz unter die Lupe zu nehmen: Sind alle wichtigen Risiken ausreichend abgesichert? Bestehen andererseits womöglich ‚"unnötige" Verträge? Nicht jede Versicherung ist zu jedem Zeitpunkt gleich sinnvoll, schließlich beinhaltet jede Lebensphase unterschiedliche Risiko-Schwerpunkte und Versicherungs-Bedürfnisse.

Zu den wichtigsten Versicherungen zählt die Privathaftpflichtversicherung. Schon für 50 Euro im Jahr ist man auf der sicheren Seite, wenn man einen Schaden verursacht. Dabei geht es keineswegs nur um zerbrochene Vasen oder Scheiben: Wird durch persönliches Verschulden ein anderer Mensch verletzt, können sich Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen unter Umständen auf sechs- oder siebenstellige Summen addieren. Wer dann keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, wird in den Ruin getrieben.

Ebenso wichtig ist die Krankenversicherung. Während Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen gesetzlich krankenversichert sind, können Angestellte ab einem Jahreseinkommen von derzeit 46.800 Euro in die private Krankenversicherung wechseln. Auch Selbständige und Freiberufler können sich privat versichern. Zudem haben auch gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz durch private Krankenzusatzversicherungen zu verbessern.

Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung (wichtig vor allem für Arbeitnehmer, die nach dem 1.1.1961 geboren wurden) ist eine Risiko-Lebensversicherung empfehlenswert. Das gilt besonders für Verheiratete und Elternteile, die schon für wenige Euro im Monat ihre Familie finanziell absichern können.

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