Arzneimittelpreise liegen zwei Jahre auf Eis

Im Kampf gegen steigende Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung dreht die Politik nun an der Kostenschraube. CDU/CSU und SPD einigten sich darauf, bei einem der größten Ausgabenposten zu beginnen – bei den Arzneimittelkosten, die künftig 1 Milliarde Euro pro Jahr niedriger ausfallen sollen.

Die Regierung will dieses Ziel durch eine Deckelung der Arzneimittelpreise erreichen. Ab April 2006 dürfen demnach die Preise zwei Jahre lang nicht steigen.

Die nun gefundene Einigung bleibt allerdings deutlich hinter den ursprünglichen Einsparzielen zurück. Eigentlich hatten die Arzneimittelausgaben um 2,3 Milliarden pro Jahr sinken sollen.

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