Volksfürsorge ist Testsieger bei der reinen Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Stiftung Warentest hat 59 selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen getestet und beurteilte von ihnen 16 Angebote als „sehr gut“ und 8 als nur „ausreichend“. Das beste Angebot und damit Testsieger bei der reinen Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Volksfürsorge, die in allen bewerteten Kriterien mit „sehr gut“ abgeschnitten hat. Den zweiten Platz erzielte der Tarif der VHV, gefolgt von dem Berufsunfähigkeitsschutz der Alten Leipziger.

Der Vorteil der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen, also Versicherungen, die nicht an eine Renten- oder Lebensversicherung gekoppelt sind, besteht in der größeren Flexibilität des Kunden bei der Festlegung der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente. Jeder kann sich demnach so absichern, dass sein bisheriger Lebensstandard im Krankheitsfall gewährleistet ist. Bei allen getesteten Angeboten beziehen die Versicherten unter der Voraussetzung Rente, dass sie ihre ausgeführte berufliche Tätigkeit zu 50% nicht mehr ausüben können.

Die Stiftung Warentest gewichtete die Bedingungen der Policen mit 70% und ihren Preis mit 30%. Wichtigstes Kriterium der Versicherungsbedingungen war für die Tester, dass auf eine abstrakte Verweisung verzichtet wurde. Mit anderen Worten, wer wegen Krankheit seinen Job nicht mehr ausüben kann, darf nicht zur Ausübung eines anderen Berufs gezwungen werden. Ein weiteres Bewertungskriterium war die Möglichkeit der Nachversicherungsgarantie. Mit dieser Garantie kann der Versicherte bei Veränderungen seiner Lebenssituation (z.B. durch Heirat oder Geburt eines Kindes) jederzeit den Versicherungsschutz erhöhen, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich ist. Außerdem wurden noch neun weitere Kriterien zur Bewertung herangezogen.

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