Blitzeinschlag und wann die Versicherung zahlt

Es ist Gewitter-Saison und um sich vor einem Blitzeinschlag zu schützen, muss man verschiedene Dinge beachten, denn ein Blitzableiter schützt nur äußerlich, nicht aber die Gegenstände wie Elektrogeräte im Haus. Elektrogeräte sind bei Gewitter besonders gefährdet, hier drohen Überspannungsschäden. Diese können durch einen Überspannungsschutz vermieden werden. Hierfür bieten sich z.B. Adapter („Feinschutz“) an, die zwischen Stecker und Steckdose gesetzt werden und die im Baumarkt erhältlich sind.

Der Feinschutz kann die Elektrogeräte von weiter entfernten Blitzabschlägen gut abschirmen, aber bei näheren Einschlägen ist die Spannungsstärke so groß, dass der Feinschutz alleine nicht mehr ausreicht. Besonders bei teuren Geräten in der Wohnung empfiehlt sich deshalb ein zusätzlicher Mittelschutz, der von einem Fachmann angebracht werden muss. Die kleinen Ableiter werden im Sicherungskasten installiert und ähneln in ihrer Größe und Bauform einer normalen Sicherung, kosten aber etwa 500-600 Euro.

Wenn es trotzdem zu einem Überspannungsschaden kommt, zahlt die Hausratversicherung nicht immer automatisch. Verbraucherschützer empfehlen, vor Abschluss der Versicherung genau das Kleingedruckte zu lesen und auch genau die Preise zu vergleichen, da es hier große Unterschiede für die gleiche Leistung gibt.