Mehrdorn fordert Steuererleichterung für Schienenverkehr

Die Steuern, die von der Bahn auf Energie gezahlt werden, belaufen sich jährlich auf dreistellige Millionenbeträge, eindeutig zu viel, wie Bahn-Chef Hartmut Mehdorn findet. Nicht nur, dass die Bahn eigentlich als klimafreundliches Verkehrsmittel gilt, besonders ärgerlich sei die Steuerbefreiung für die Luftfahrt, was zur Folge hat, dass Flugreisen innerhalb Deutschland günstiger angeboten werden können. So koste z.B. ein Flugticket von München nach Berlin 25 Euro weniger als wenn die Luftfahrt nicht vollständig von diesen Steuern befreit wäre.

Deshalb fordert Mehdorn von der Bundesregierung, die Steuern für den Schienenverkehr zu senken, denn die derzeitige Abgabenhöhe sei weder verkehrs- noch klimapolitisch sinnvoll, kritisierte er anlässlich des Weltverkehrsforums in der „Leipziger Volkszeitung“.

Mehdorns Vorschlag: Die internationalen Transportketten müssen klimaverträglich und energiekostensenkend vernetzt und die Verkehrsträger übergreifend organisiert werden. Hierfür sei die Entwicklung neuer, kohlendioxidfreier Antriebstechnologien nötig.