Doch keine Versicherungen bei Aldi

Laut einer Mitteilung des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) sind die Verhandlungen zwischen der Versicherungsgruppe Signal-Iduna und den beiden Discounter-Gruppen Aldi Nord und Aldi Süd über den Vertrieb von Versicherungspolicen in den insgesamt 4000 deutschen Märkten offenbar gescheitert. BVK-Präsident Michael Heinz erklärte, dass Aldi Süd in einer schriftlichen Stellungnahme von den Plänen zum Verkauf von Versicherungen zurückgetreten sei und dass Aldi Nord dies telefonisch geäußert habe. Von der Signal-Iduna gab es bislang noch keine Stellungnahme.

Medienberichten zufolge stand die zu den zehn größten Privatkundenversicherern gehörende Versicherungsgruppe Signal-Iduna kurz vor einem erfolgreichen Gesprächsabschluss mit Aldi Nord und Aldi Süd plante, sich diesem anszuschließen. In den Discountern sollten „abgespeckte Versionen“ von Hausrat-, Privathaftpflicht-, Reise- und Unfallpolicen angeboten werden.

Sowohl der BKV als auch Verbraucher protestierten gegen diese Pläne, da die Sorge besteht, dass der Versicherungsabschluss über Discounter für den Verbraucher nicht optimal verlaufen könnte, so dass dieser über- oder unterversichert sei.