Kunden würden für Totalschaden-Erstattung höhere Prämien zahlen

Wie die Studie „Kundenkompass Kfz-Versicherung“, die in Zusammenarbeit von AXA und F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde, zeigt, ist über die Hälfte der befragten Autofahrer dazu bereit, für die Erstattung des Kaufpreises nach einem Totalschaden auch höhere Versicherungsbeiträge zu zahlen. Diese Regelung könnten sich die meisten sowohl für Neuwagen als auch für Gebrauchtwagen vorstellen. Laut der Studie ist die Furcht vor finanziellen Verlusten durch einen Totalschaden in Ostdeutschland und damit die Bereitschaft für höhere Prämien im Gegenzug zu einem vollen Wertersatz höher (67%) als im Westen (59%).

An der im August diesen Jahres durchgeführten Befragung nahmen insgesamt 1000 Autofahrer im Alter von 18-65 Jahren teil, die mittels einer mehrstufigen systematischen Zufallsauswahl ausgewählt wurden und einen Querschnitt der Personengruppe in Deutschland abbilden, für die eine Kfz-Versicherung von Belang ist.

Da die Monate November und Dezember laut der Unfallstatistik 2006 die unfallträchtigsten Monate des Jahres sind, könnte das Interesse hier besonders groß sein.

Einige Versicherungen bieten ihren Kunden bereits die Erstattung des vollen Neupreises bei einem Totalschaden an, insbesondere während der ersten 24 Monate, in denen ein Totalschaden einen besonders hohen Wertverlust darstellt. Bei der AXA gibt es seit diesem Jahr mit der so genannten Kaufwertentschädigung einen vergleichbaren Tarif für Gebrauchtwagen, d.h. wenn innerhalb des ersten Jahres nach dem Kauf des Gebrauchtwagens einen Totalschaden erleidet, erhält den vollen Wert zum Zeitpunkt des Autokaufs (und nicht den des Schadens) zurückerstattet. Diese Absicherung muss nicht separat beantragt und bezahlt werden, sondern ist bereits in der neuen Kfz-Versicherung der AXA enthalten.