Programm gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Die Bundesregierung will mit einem neuen Programm für Langzeitarbeitslose die Strukturschwächen in einzelnen Regionen in den neuen Bundesländern mindern. Erste Eckpunkte des Programms, die jetzt vorgestellt wurden ergeben, dass die Betroffenen damit für 3 Jahre Arbeit erhalten sollen, aber trotzdem in der Vermittlung durch die Arbeitsarbentur bleiben.

Die Langzeitarbeitslosigkeit stellt ein zentrales Problem der Länder im Osten der Republik da. Einzelheiten zu dem Programm wurden noch nicht bekannt, von Verkehrsminister Tiefensee wurde allerdings angedeutet, dass bei diesen Jobs der Staat die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung übernehmen könnte.

Die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern ist schon seit Jahren ein bekanntes Problem und Maßnahmen seitens der Bundesregierung zu diesem schwierigen Thema sind lange überfällig. Auch mit der aufstrebenden Wirtschaft ist nicht zu erwarten, dass das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit im Osten der Republik ohne Unterstützung gelöst werden kann.

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