Höhere Arzneimittelausgaben im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2006 sind die Ausgaben für Arzneimittel bei den gesetzlichen Krankenkassen um 4,1 % gestiegen. Demnach gaben die Krankenkassen in der Zeit von Januar bis März 6,1 Milliarden Euro für Medikamente aus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es lediglich 5,9 Milliarden Euro. Diese Zahlen wurden von der Bundesvereinigung der Apothekenverbände (ABDA) mitgeteilt.

Die Hauptschuld an dieser Erhöhung ist in der Mehrwertsteuererhöhung zu sehen. Ohne die Erhöhung der Mehrwertsteuer würden die Mehrkosten lediglich im Rahmen von 1,5 % liegen. Die Ausgabensteigerung im Monat März beläuft sich nach Angaben von ABDA auf ca. 3 %.

Seitens der Apotheker wird darauf hingewiesen, dass Vorschriften sowie Rabattverträge aus dem Reformgesetzt GKV-WSG erst greifen können, seit dem die Reform am 01.04.2007 in Kraft getreten ist.

Das könnte sie auch interessieren:

    Ärzte und Krankenkassen sollen Honorare verhandeln
    Ulla Schmidt (SPD) plädiert im Streit zwischen den Ärzten und Krankenkassen dafür, dass Kassen und Ärzte ohne ein dazutun der Bundesregierung eine Einigung herbeiführen. Die Gesundheitsministerin betonte am Sonntag, dass sie es als “ein Trauerspiel” bezeichnen würde, sollten sich Vertreter der Krankenkassen und der niedergelassenen Ärzte zusammenraufen und Gespräche führen. Letzten Donnerstag wurden die Gespräche

    Minus bei Krankenversicherungen
    Das erste Quartal 2007 hat bei den gesetzlichen Krankenkassen zu einem Minus von ca. 700 Millionen Euro geführt. Es wurden Einnahmen in Höhe von 36,4 Milliarden Euro erzielt, denen Ausgabe in Höhe von 37,1 Milliarden Euro gegenüberstehen. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben hat, nachdem die Zahlen von 241 gesetzlichen Krankenkassen

    Private Krankenversicherungen finanziell gut aufgestellt
    Während die gesetzlichen Krankenkassen unter sinkendem Beitragsaufkommen und zugleich steigenden Kosten leiden, stehen die privaten Krankenversicherungen finanziell unverändert gut da.
    In die privaten Kranken- und Pflegeversicherungen wurden im ersten Halbjahr 2005 26,4 Milliarden Euro eingezahlt. Dies entspreche einer Erhöhung um mehr als 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, gab der Verband der privaten Krankenversicherungen bekannt. Die Ausgaben

    AOK Krankenkasse: Kein Zusatzbeitrag in 2011
    Die AOK Baden-Württemberg wird nach eigenen Angaben auf einen Zusatzbeitrag im kommenden Jahr verzichten. Das teilte die Krankenkasse in der vergangenen Woche im Rahmen einer Veranstaltung in Heidenheim mit.
    Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, erklärte, dass die Krankenkasse dank neuer Mitglieder auf eine stabile wirtschaftliche Zukunft blicken kann. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage sind

    Reserven der GKV auf Rekordstand
    Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, sind die Reserven der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) auf das Rekordniveau von rund 21,8 Milliarden Euro gestiegen. Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2012 hatten die Krankenkassen 12,8 Milliarden Euro angespart und weitere 9 Milliarden liegen im Gesundheitsfonds.
    In den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnten die Krankenkassen Einnahmen