Kürzere Leistungen geplant

In der Unfallversicherung sollen ab 2009 einige Leistungen gekürzt werden. Die Erwerbsminderungsrente soll z. B. nicht mehr ein Leben lang sondern nur noch bis zum Eintritt ins Rentenalter gezahlt werden.

Dies soll aus einem Arbeitsentwurf des Bundesministeriums hervorgehen, eine Bestätigung dieser Vermutung gab es allerdings seitens der Regierung gab es allerdings bisher nicht. Ein Sprecher sagte lediglich, dass das Konzept wohl erst im August im Kabinett beraten werde.

Der Entwurf sehe vor, dass die bisherigen Leistungen komplett neue berechnet würden. Weniger wird vermutlich der bekommen, der nach einem Unfall noch arbeiten kann, mehr im Gegenzug der, der so schwer verletzt ist, das ein Arbeiten unmöglich ist. Das Ziel von Einsparungen werde mit diesem Papier nicht verfolgt.

Die Begründung für die neuen Pläne liegen in der demographischen Entwicklung und in der Zielsetzung, Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben zu halten. Dies mache eine gute Rehabilitation notwendig. Zudem sollten ‚"Ungerechtigkeiten" beseitigt werden.

Einzelheiten der Reform müssen zwischen Bund und Ländern noch weiter verhandelt werden, so dass mit einer Vorstellung des Konzeptes in Kürze noch nicht zu rechnen ist.

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