Westerwelle fordert flexibles Renteneintrittsalter

Eine grundlegende Reform der Rentenversicherung wurde vom FDP-Vorsitzenden Westerwelle gefordert. Er halte eine Rente mit einem flexiblen Eintrittsalter für die richtige Wahl. Die Wahlfreiheit solle dabei ab dem 60. Lebensjahr bestehen.

Parallel dazu sollen Anreize für Rentner geschaffen werden, nebenher zu arbeiten. Dafür müssten die Zuverdienstgrenzen komplett wegfallen. Rentner, die neben Ihrer staatlichen Rente einen Zuverdienst erzielen, sollen zudem nicht mehr in die Arbeitslosekasse einzahlen, da sie aus dieser auch keine Zahlungen erhalten würden. Die FDP hat ein Konzept erarbeitet, welches sie auf Ihrem Bundesparteitag im Juni vorstellen will.

In wie weit der Vorschlag von der FDP bei der jetzigen Bundesregierung gehör findet bleibt abzuwarten. Eine Reform der Rentenversicherung allerdings ist wohl zwingend notwendig.

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